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ELTRA CS 800 Analysator

Kohlenstoff- und Schwefelkonzentrationsbestimmungen in Metallen, Pflanzen und Gesteinen werden am Institut mittels eines ELTRA CS800 durchgeführt. Die Probe wird in Keramiktiegeln eingewogen, dann werden Eisen- und Wolframchips zwecks späterer Aufschmelzung und Oxidation der Probe zugegeben. Das Probengefäß wird in einen geschlossenen Ofen eingebracht, in dessen Mitte sich eine Induktionsspule befindet. Durch Erzeugen eines starken magnetischen Felds schmelzen die Eisen- und Wolframzuschläge und somit auch das Probenmaterial, eingeleiteter Sauerstoff oxidiert aus der Probe freigesetzten Kohlenstoff und Schwefel als CO2 bzw. SO3. Diese Gase werde zu einem Infrarotdetektor geleitet und untersucht. Die gemessenen Intensitäten werden als Konzentration von C und S bzw. CO2 und SO3 angegeben (wie vom Anwender gewünscht).

Close-up of a crucible with a molten sample still glowing after analysis

Probenmaterial:

Die Probe muss trocken und relativ feinkörnig sein, Gesteinsproben sollten gemahlen sein (< 2 µm). Metalle, Gesteine, Minerale, Böden sowie trockenes organisches Material können untersucht werden.

Probenmengen:

Typischerweise weniger als 200 mg, abhängig vom C- und S-Gehalt; Gesteinsproben 100 - 200 mg.

Analyse:

Über zwei separate Infrarotmesskanäle für C und S, die separat abgeschaltet werden können (wenn z.B. eine Probe hohe C-Gehalte aufweist, die den Detektor sättigen würden, aber die S-Gehalte niedrig sind)

Bestimmungsgrenze:

Etwa 6 µg C und 5 µg S

Analysendauer:

Typischerweise weniger als 60 Sekunden, inklusive Untergrundbestimmung und Signalstabilisierung

Vorhandene Standards:

Verschiedene zertifizierte Metall- sowie zwei silikatische Standards (Granit, Zement), plus einige selbst hergestellte in-house-Standards.